Veranstaltungseinladung


Taube Juden in der Zeit des Nationalsozialismus
Übergabe einer Informationstafel an die Öffentlichkeit


Sehr geehrte Damen und Herren,

Kulturstaatssekretär André Schmitz wird am 25. November der Öffentlichkeit im Rahmen des Themenjahres „Zerstörte Vielfalt“ eine Informationstafel der Berliner Geschichtsmeile zum Schicksal tauber Juden in der Zeit des Nationalsozialismus übergeben. Erstmalig in Berlin wird diese Tafel ihre Informationen auch in deutscher und internationaler Gebärdensprache übermitteln. Die Tafel geht auf einen Initiative des Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Gehörloser jüdischer Abstammung in Deutschland, Mark Zaurov, zurück.

Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein

am Montag, den 25. November 2013
um 11 Uhr 30
Rosenstraße, Durchgang zur Karl-Liebknecht-Straße, 10178 Berlin-Mitte

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung im Freien stattfindet und keine Sitzplätze zur Verfügung stehen.

In der Rosenstraße 2-4 befand sich der Sitz des »Vereins zur Förderung der Interessen der israelitischen Taubstummen Deutschlands«. Der 1896 gegründete Zusammenschluss wurde 1936/37 durch die Nationalsozialisten aufgelöst. Sie setzten der internationalen, multikulturellen und vielsprachigen Gemeinschaft tauber Juden gewaltsam ein Ende. Viele gehörlose Juden wurden in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Nur wenige überstanden die nationalsozialistische Verfolgung.


Mit freundlichen Grüßen

Günter Kolodziej
Pressesprecher

Der Regierende Bürgermeister von Berlin 
Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten 
Brunnenstraße 188-190 
10119 Berlin 

 

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